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Sie haben eine gute Idee, aber wenig Geld,dies umzusetzen?

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Crowdfunding-Plattformen bieten eine gute Möglichkeit sich Kapital zu beschaffen, um Geschäftsideen zu verwirklichen. Diese Methode wird auch in Deutschland immer bekannter und beliebter.

Die größte Crowdfunding-Plattform für Künstler, Kreative und Erfinder im deutschsprachigen Raum ist startnext.de

Projektstarter können ihre Projekte auf  Startnext mit der Unterstützung von vielen Menschen finanzieren. Die Supporter bekommen als Gegenleistung individuelle Dankeschöns wie Design-Produkte, limitierte Ausgaben von Büchern, CDs oder Kunstwerken, Einladungen zu Premieren oder andere Belohnungen. Das Geld wird erst ausgezahlt, wenn der Starter sein Fundingziel erreicht – andernfalls geht das Geld an die Supporter zurück und neue Projekte können unterstützt werden.

Das Prinzip Crowdfunding nutzt die Anfang des Jahres entstandene Plattform von Sebastian Esser. Mit niedrigen vierstelligen Beiträgen können Veröffentlichungen zu Themen aus Gesellschaft, Kultur und Politik ermöglicht werden.

Für Startups aus der Kreativwirtschaft und Unternehmen mit sozialgesellschaftlichen Anspruch bietet Startnext Optionen für die Erweiterung des Crowdfundings zum Crowdinvestment.

Dies ist noch ein relativ neuer Weg, Kunden einzubinden, lange bevor ein Projekt entsteht. Es wird die Vernetzung genutzt um Investoren und neue Ideen zu gewinnen.

Ein bekanntes Beispiel ist stoersender.tv: Crowdfinanziertes TV-Programm

Das Projekt von Stefan Hanitzsch und dem 85jährigen Kabarettisten Dieter Hildebrandt hat auf Startnext sämtliche Rekorde gebrochen und ist mit einer Summe von rund 150.000€ das erfolgreichste Crowdfunding-Projekt auf einer deutschen Plattform. Mit der Idee ein Internet-TV-Programm mit unabhängigem Kabarett und Journalismus zu starten, hat er sich nicht nur die Unterstützung von rund 3.000 Supportern gesichert, sondern auch viele prominente Kabarettisten wie Gerhard Polt, Urban Priol oder Erwin Pelzig um den Störsender versammelt.

Wie Crowdfunding funktioniert:

Projekt starten

  1. Wenn du eine kreative Idee hast, meldest du dich bei Startnext an und startest ein neues Projekt.
  2. Du beschreibst deine Idee mit Texten, Bildern und einem Pitch-Video, definierst die benötigte Summe, legst eine Deadline fest und überlegst dir gestaffelte Dankeschöns, die deine Supporter als Gegenleistung für ihre finanzielle Unterstützung bekommen.
  3. Danach veröffentlichst du deine Projektseite und bist zunächst in der Startphase. In der Startphase sammelst du Fans und kannst mit dem Feedback aus deinem Netzwerk noch deine Projektpräsentation verbessern.
  4. Wenn du eine bestimmte Anzahl an Fans gesammelt hast (Anzahl ist abhängig vom Fundingziel), startest du in die Finanzierungsphase.

Tipp: Mehr Infos finden Sie im  Leitfaden für Projektstarter. (Quelle: www.startnext.de)

Weitere Informationen finden Sie auch hier: http://www.crowdfunding-deutschland.de/ 

Zu den deutschsprachigen Plattformen gehören:

  • 100-days: eine Plattform aus der Schweiz
  • betterplace.org: für Hilfs- und Spendenprojekte
  • inkubato.com: für kreative, soziale, künstlerische, lokale und visionäre Projekte
  • mySherpas.com hat im Jahresverlauf 2012 den Geschäftsbetrieb eingestellt
  • pling.de: hier finden sich zahlreiche kreative Projekte in Kategorien wie Fotografie, Theater, Sport und Technologie
  • repekt.net: Zeit, Geld oder Wissen, damit können auf dieser Plattform Projekte unterstützt werden
  • SellaBand: hier können sich vor allem Musiker finanzieren
  • startnext.de: zur Finanzierung von Künstlern und Kreativen
  • visionbakery.de: eine Crowd funding Plattform mit Sitz in Leipzig

 

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Autor: B Breit

Systemische Supervisorin und Coach, systemische Therapeutin, Journalistin

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